OÖVP für einen bienenfreundlichen Bezirk Ried

LAbg. Alfred Frauscher: Bienenhaltung mit Hausverstand im Wohngebiet wurde ermöglicht

LAbg. Alfred Frauscher machte kürzlich bei einer Verteilaktion am Wochenmarkt in Ried aufmerksam und hatte erfreuliche Nachrichten für Hobbyimker und Bienenfreunde mit im Gepäck. Seit 1. Juni 2019 ist es in Oberösterreich möglich, im Wohngebiet bis zu drei Bienenstöcke pro Grundstück aufzustellen.

 

„Wir schaffen damit eine unbürokratische Regelung mit Hausverstand und leisten einen Beitrag zu einem bienenfreundlichen Bezirk. Wichtig ist, dass der Schutz der Interessen von Nachbarn, Familien mit Kindern oder Allergikern gewährleistet bleibt“, so LAbg. Frauscher. Diese Neuregelung findet sich im Oö. Baurecht unter Wahrung bestehender Abstandsbestimmungen des Bienenzuchtgesetzes wieder. „So ist das gut zu vollziehen und geht mit keinem überbordenden oder großem zusätzlichen Bürokratieaufwand einher“, unterstreicht Frauscher.

 

Futter für die Bienen

„Die fleißigen Insekten sind Partner der Landwirtschaft und auch für den kleinen Garten und seine Obstbäume oder Beerensträucher daheim unerlässlich. Jeder kann einen Beitrag leisten. Blühstreifen sind beispielsweise eine wertvolle Nahrungsquelle für die Bienen“, sagt Frauscher und appelliert im Garten für entsprechendes Bienenfutter vorzusorgen und nicht alles Grüne mit dem Mäher kurz zu schneiden.

 

Auch im unmittelbaren Gestaltungsbereich der öffentlichen Hand wird künftig noch mehr darauf geachtet, den Bienen gute Nahrungsquellen zu bieten.

 

Foto (OÖVP Ried): OÖVP-LAbg. Frauscher und Bauernkammerobmann Josef Diermayer verteilten am Wochenmarkt am Hauptplatz spezielle Blumensamen, die zu wertvollem Bienenfutter heranwachsen.

Bienen_Verteilaktion__1_.jpg