Hofinger: Agrar-Entlastungspaket hilft unbürokratisch und zielgerichtet

Mit 110-Millionen Euro die Versorgungssicherheit im Land gewährleisten

Auch unsere bäuerlichen Betriebe spüren die gestiegenen Betriebsmittelkosten. „Vor allem der Dieselpreis und die Preise bei Futtermittel sind ein massiver Kostenfaktor. Daher war es wichtig, auch für Bäuerinnen und Bauern ein gezieltes Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, damit die Lebensmittelversorgung im Land gewährleistet bleibt“, betont Bauernbund-Abgeordneter Manfred Hofinger. „Wir unterstützen unsere bäuerlichen Familienbetriebe gezielt und unbürokratisch, damit sie weiterhin wertvolle und vor allem heimische Lebensmittel für uns produzieren können“, zeigt sich Hofinger erfreut.

Das Entlastungspaket ist mit 110 Millionen Euro dotiert. Der Beitrag, den bäuerliche Betriebe bis zum Ende des Jahres automatisch überwiesen bekommen, wird aus flächen- wie auch tierbezogenen Komponenten anhand des Mehrfachantrages bemessen. „Hier ist wirklich ein guter Wurf gelungen, der ohne Aufwand für die Betriebe zielgerichtet eine wichtige Unterstützung bietet“, verweist Hofinger auf beispielhafte Unterstützungsleistungen der verschiedenen Betriebsarten.

Breite Entlastungsmaßnahmen im Nationalrat beschlossen

Neben dem Agrar-Entlastungspaket, das über eine Sonderverordnung im Land-wirtschaftsministerium zur Auszahlung kommt, wurde gestern im Nationalrat auch ein umfassendes drittes Entlastungspaket im Umfang von 28 Milliarden Euro beschlossen. In einem ersten Schritt kommen vor allem Auszahlungen an jene Menschen, die von den Teuerungen am Meisten betroffen sind. „Bereits im Sommer werden die ersten Gelder an jene Menschen mit wenig Einkommen und Familien ausbezahlt“, weist Hofinger auf den Sonderbonus von 300 Euro und eine zusätzliche Familienbeihilfe von 180 Euro hin.

Ab September werden dann alle Bevölkerungsschichten von diesem Entlastungspaket profitieren: Zum einen durch Einmalzahlungen wie etwa dem Klimabonus von 250 Euro sowie dem „Geld-zurück-Bonus“ von zusätzlich 250 Euro, aber etwa auch durch die Erhöhung des Familienbonus auf 2.000 Euro und des Kindermehrbetrages auf 650 Euro. „Wir haben bewusst auf Maßnahmen gesetzt, die direkt bei den Menschen ankommen, die sozial treffsicher sind und rasch Entlastung bringen“, zeigt sich Hofinger überrascht, das diesem wichtigen Beschluss die Oppositionsparteien die Zustimmung verweigerten. „Offenbar ist die krisenhafte Situation, in der wir uns seit längerem befinden, noch nicht so ganz bei ihnen angekommen. Denn die Menschen brauchen jetzt Entlastung und kein lautes Geschrei oder sogar Verzögerungstaktik“, so Hofinger abschließend.

Fotohinweise: 1) Bauernbund  2) ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

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