Landwirtschaft und Verkehr im Fokus
Rund 15 Bäuerinnen und Bauern trafen sich gemeinsam mit Bauernbund-Nationalratsabgeordnetem Manfred Hofinger, Landwirtschaftskammerrat Paul Maislinger und Bezirksbäuerin Christina Huber am Familienbetrieb von Heinrich Friedl in der Ortschaft Elling in Weng im Innkreis. Nach einer Führung durch den Betrieb wurde über aktuelle Herausforderungen der heimischen Landwirtschaft diskutiert.
Auf dem Familienbetrieb werden rund 120 Maststiere gehalten. Zusätzlich stellt der Lohndrusch ein wichtiges Standbein dar. Der Besuch bot Gelegenheit, Einblicke in den landwirtschaftlichen Alltag zu gewinnen und Anliegen der bäuerlichen Familien direkt vor Ort zu besprechen.
B148: Verkehrssituation belastet die Bevölkerung
Ein weiteres zentrales Thema war die Verkehrssituation entlang der B148, die mitten durch die Ortschaft Elling führt. Die Straße ist seit Jahren stark belastet. Neben dem hohen Pkw-Aufkommen sorgt insbesondere der Schwerverkehr, darunter auch teils illegaler Lkw-Verkehr, für Probleme bei den Anwohnerinnen und Anwohnern.
Besonders betroffen sind auch die Landwirtinnen und Landwirte, denen es aufgrund des starken Verkehrs erschwert wird, die Straße mit ihren landwirtschaftlichen Maschinen rasch und sicher zu queren.
Gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Wiesner und Manfred Rosner, Obmann der Initiative Lebensraum B148, wurde der aktuelle Stand der Planungen besprochen. Seitens der betroffenen Bevölkerung liegen bereits konkrete Vorschläge für eine veränderte Trassenführung vor.
Hofinger fordert eine Lösung im Interesse der Bevölkerung
Manfred Hofinger würdigte das Engagement der Wenger Bevölkerung und betonte die Bedeutung einer Lösung, die den Bedürfnissen der Menschen vor Ort gerecht wird. Bislang fehlt allerdings die Zustimmung des zuständigen Verkehrslandesrates Günther Steinkellner zu den vorliegenden Vorschlägen.
„Mit Vertröstungen und unabgesprochenen Plänen kommen wir nicht weiter. Der zuständige Landesrat muss endlich Farbe bekennen und eine Lösung präsentieren, die den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung gerecht wird!“, appellierte Hofinger.
Er sicherte den Betroffenen seine Unterstützung zu und unterstrich damit die Bedeutung des direkten Austauschs mit den Menschen vor Ort.
