OÖVP-Frauscher: „Erster Schritt für das digitale Klassenzimmer in Rieder Schulen“

„Ab dem Schuljahr 2021/2022 werden auch für die Rieder Schülerinnen und Schüler Laptops und Tablets zur Verfügung stehen“, freut sich OÖVP-Bezirksparteiobmann Alfred Frauscher. „Die Geräte werden in den teilnehmenden Schulen an AHS-Unterstufen und Mittelschulen der 5. Schulstufe im Bezirk verteilt. Im ersten Jahr ist auch die sechste Schulstufe umfasst“, führt Frauscher aus und appelliert gleichzeitig sich an der Aktion zu beteiligen. „Wenn alle Schulen dieses Angebot nutzen, stehen bis zu 2.300 Endgeräte im Bezirk Ried zur Verfügung“, verweist Frauscher auf eine Berechnung des ÖVP-Parlamentsklubs.

„Distance-Learning und Homeschooling haben einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig eine Ausstattung mit digitalen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler ist. Die Anschaffung von digitalen Endgeräten ist für Eltern im Bezirk eine finanzielle Belastung. Besonders bei Familien mit mehreren Kindern entstehen hohe Mehrkosten“, so Frauscher.

„Es ist daher sehr zu begrüßen, dass Schulkinder und Eltern künftig Laptops und Tablets erhalten. Der private Finanzierungsteil der Schüler wird voraussichtlich 25 Prozent betragen, die Geräte bleiben jedoch vollständig bei den Schülerinnen und Schülern. Ebenso ist eine soziale Staffelung vorgesehen“, ergänzt Frauscher.

Oberösterreich zählt in der digitalen Bildung zu den Vorreitern. So wurden etwa bereits im Schuljahr 2017/18 auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer mehrere Mittelschulen mit Tablets ausgestattet. „Die enge Verknüpfung zwischen Bildung und Digitalisierung muss ein zentrales Element im Schulalltag sein. Digitale Unterrichtsmethoden sind heute eine wichtige Ergänzung, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihre Lebensrealität vorzubereiten“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

„Ich sehe Bildung als die Chance für junge Menschen, die Möglichkeiten der Zukunft zu nutzen und ihre Talente zu entfalten.  Ein kompetenter Umgang mit digitalen Medien ist zu einer bedeutenden Schlüsselkompetenz geworden, die eine zeitgemäße Bildung berücksichtigen und ermöglichen muss. Worauf könnten die Schülerinnen und Schüler besser den Nutzen und die Chancen der Digitalisierung erlernen, als auf ihren eigenen Laptops und Tablets“, begrüßt Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Haberlander die Initiative des Bundes.

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