Wenn jede Minute zählt, kann schnelle medizinische Hilfe entscheidend sein. Genau hier setzt ein bedeutender Ausbau der Notfallversorgung in Oberösterreich an: Der Notarzthubschrauber-Standort Suben wird ab 25. September 2026 im 24-Stunden-Betrieb geführt.
Mit der Ausweitung des Betriebs wird insbesondere das Innviertel gestärkt, gleichzeitig verbessert sich die Versorgung im grenznahen Raum zu Bayern. Die Flugrettung bringt Notärztinnen und Notärzte rasch zum Einsatzort und ermöglicht den schnellen Transport in spezialisierte medizinische Zentren – ein wichtiger Faktor vor allem in ländlichen Regionen.
Der Standort Suben nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Er zählt zu den wenigen grenzüberschreitenden Rettungshubschrauber-Standorten Europas und arbeitet eng mit Partnern in Bayern zusammen. Für den 24-Stunden-Betrieb investiert das Land Oberösterreich jährlich zusätzlich rund 2,25 Millionen Euro in Personal, Infrastruktur und modernste Technik.
Die Zahlen zeigen den Bedarf: Bereits 2025 absolvierten die in Oberösterreich stationierten Rettungshubschrauber mehr als 2.500 Einsätze. Für den künftigen Nachtbetrieb in Suben rechnet man mit rund 250 zusätzlichen Einsätzen pro Jahr.
„Als Innviertler freut es mich besonders, dass mit dem 24/7-Betrieb in Suben ein wichtiges Signal für unsere Region umgesetzt wird. Menschen müssen sich darauf verlassen können, im Ernstfall rasch die beste medizinische Hilfe zu erhalten – unabhängig von Tageszeit oder Wohnort. Diese Investition stärkt die Sicherheit und Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum nachhaltig“, so Landtagsabgeordneter Mag. Günther Lengauer.
Der Ausbau der Flugrettung bringt für das Innviertel und die angrenzenden Regionen mehr Sicherheit, schnellere Hilfewege und eine noch bessere Erreichbarkeit medizinischer Versorgung – rund um die Uhr.



